NATUR­HEILKUNDE 
 BAD BRAMSTEDT 

Natur­heil­kund­liche Mittel

Parta tueri - Das Erworbene zu wahren wissen.   

(Ovid, 43 v. Chr. - 17 n. Chr.)


In meiner Praxis arbeite ich mit aus­ge­suchten natür­lichen Mitteln aus der Homöo­pathie, Phyto­therapie, Iso­pathie und Spagyrik, die jeweils nach unter­schied­lichen Prinzipien und Gesetz­mäßig­keiten aus der Natur her­geleitet werden.






Die Homöo­­pathie



(homöeus = ähnlich, pathos = Leid)

...wurde von dem Arzt, Apo­theker und Chemi­ker Samuel Hahne­mann (1755-1843) begrün­det.      


 Ein erster legen­därer Versuch brachte Hahne­mann zu der Erkennt­nis, dass nicht ein entgegen gesetzter Reiz, sondern ein in die gleiche Richtung weisen­der Reiz Erfolg auf Heilung versprach. 


Nach dem Simile-Prinzip werden Krank­heiten durch Arznei­stoffe geheilt, die bei der Prüfung am Gesunden Symp­tome hervor­rufen, die dem Er­kran­kungs­bild ähnlich (simile) sind. Es werden also nicht gegen­sätzlich, sondern analog wirkende Mittel einge­setzt, aller­dings in unter­schied­lich stark verdünn­ter Form, den jeweiligen homöo­pathischen Potenzen.







Die Phyto­­therapie



(phytos = Pflanze)

...arbeitet mit Pflanzen­extrak­ten als Urtinkturen oder verdünnt wie homöo­pathische Mittel. 


Als (wörtlich) "Pflanzen-Heil­kunde" nutzt sie die uner­schöpf­lichen Ressour­cen der Natur, um Beschwer­den auf eine, für den Körper annehm­bare natur­gemäße Weise, zu lindern.







Die Iso­pathie



(iso = gleich, pathos = Leid)

...nach Professor Dr. Günther Enderlein (1872-1968) hat die Grund­regel "Gleiches möge mit Gleichem geheilt werden"; während die Homöo­pathie mit Sub­stanzen arbeitet, die eine ähnliche Wirkung auf den Körper haben, aber nicht der eigent­liche Verur­sacher einer Krank­heit sind. 


Neben der medika­mentösen Therapie befasst sich die Iso­pathie insbesondere auch mit der Aufrecht­erhaltung des natürlichen Körper­milieus. 







Die Spagyrik



(spao = trennen, ageiro = vereinigen)

...wurde als Begriff erstmalig von Paracelsus (ca. 1493) geprägt. Sie gilt als Ur- bzw. Unterform der Homöo­pathie, da bereits hier pflanz­liche, tierische und mineralische Aus­gangs­substanzen ent­sprechend verdünnt wurden. 


Die Spagyrik gilt als der medizi­nische Bereich der Alchemie. Spagyrische Mittel sind also alte Arz­nei­mittel, die nach einem beson­deren Her­stellungs­verfahren hergestellt werden.